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St. Gallischer Yachtclub Rorschach

Aktuelles


EM-Bronze

Ostschweizer Segler holen EM-Bronze

Europameisterschaft der 6mR-Yachten

Bei idealen Wetter- und Windverhältnissen wurde auf dem Vierwaldstättersee vor Brunnen vom 15.-19. Juli 2016 die Europameisterschaft der 6mR-Yachten aus-getragen. Gold holte sich das Schweizer Boot „Junior“ vor der US-Yacht „Sting“ und dem Ostschweizer Boot „Courage“. Den Sieg bei den „Classics“ ging an die US-Yacht „Lianoria“.

Insgesamt 31 Yachten aus acht Nationen waren am Start. Das grösste Teilnehmerfeld stellte die Schweiz mit 11 Booten, gefolgt von den USA und Grossbritannien mit je drei Booten. Die Ostschweiz war mit vier Booten vertreten.

Europameisterschaft der 6mR-Yachten

Die 6mR ist eines der bekanntesten und typischsten klassischen Regattaboote, welche als Konstruktionsklasse auf eine über 100 Jahre alte Geschichte zurückblicken kann. Das älteste an der EM teilnehmende Boot wurde 1921 gebaut. Um faire Bedingungen zu schaffen, wurde in zwei Kategorien gesegelt: „Classic“ (Baujahr vor 1965) und „Moderns“.

Europameisterschaft der 6mR-Yachten

Alle acht ausgeschriebenen Wettfahrten wurden auf dem Urnersee bei idealen Segelbedingungen mit Thermik-Winden zwischen 3 bis 5 Beaufort ausgetragen. Das Ostschweizer Team „Courage“ mit Skipper Norbert Stadler (SGYC Rorschach) und Mannschaft Christoph Schumacher (YC Arbon), Ralph Müntener (YC Romanshorn) und Taktiker Daniel Schroff (SV Kreuzlingen) erreichte bei den „Moderns“ den hervorragenden dritten Platz. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelang ihnen eine tolle Aufhohljagd u.a. mit einem Laufsieg in der vierten Wettfahrt.

Europameisterschaft der 6mR-Yachten

Überragender Sieger wurde mit grossem Abstand die Schweizer Mannschaft mit Skipper Jean-Marc Monnard vom Genfersee auf ihrem Boot „Junior“, gefolgt von „Sting“ aus den USA mit Russ Silvestri am Ruder. Sieger in der Kategorie „Classics“ wurde die Yacht „Lianoria“ aus den USA. Als bestes Schweizerboot klassierte sich „Astree“ mit Philipp Dürr aus Versoix.

Ganz herzlichen Glückwunsch zu Eurem tollen Erfolg!


Rundum 2016

Sommertraum

Als Bruno Eisenring mich Mitte Mai fragte, ob ich an der Rundum auf der Caipirihna mitsegeln wollte, sagte ich spontan ja. Erstens war ich noch nie an einer Rundum und zweitens reizte es mich schon, die Arcona 34 mal zu steuern. Nun galt es also noch zwei weitere Mannschaftsmitglieder zu begeistern. Wir Männer suchten natürlich unter Männern, wurden aber nicht fündig. Es war auffällig, alle hatten was vor oder anderes Programm oder, sie hatten eine direkten Kontakt zum Wettergott, der ihnen wohl nichts Verheissungsvolles ins Ohr flüsterte.

Da kam dann der Blitzgedanke von Vreni. Sollte es möglich sein, die noch zögernde Felicitas für das Abenteuer zu gewinnen? Gesagt, getan. Nach aufmunternden Worten der Männer und mit Vreni’s Feingefühl für solche Situationen sagte Felicitas zu. Die Mann-/Frauschaft war also komplett und die Feinplanung konnte beginnen. Ein einmaliges Sonntags-Training fast ohne Wind erlaubte uns doch, wenigstens alle Fallen, Strecker, Schoten und deren Verlauf kennenzulernen. Ein Genacker-Manöver bei 0.5 Knoten Wind brachte auch nicht mehr, als dass wir nun wussten, wie Bruno und Felictas die Schoten fahren.

Während Bruno und ich uns über die von Christian zur Verfügung gestellten Navigationsmittel unterhielten, begann bei der Frauschaft die Planung für das notwendig leibliche Wohl während unserer Segel-Aktivitäten.

Der 3. Juni rückte also näher. Am Freitagmittag wurde gebunkert. Nebst Tee, Kaffee und Bouillon in grossen Thermoskrügen wurde Salziges, Süsses, Bitteres, Festes, Flüssiges, Warmes, Trockenes, Bewährtes, Sicheres, Nötiges und vermeintlich Unnötiges eingepackt. Unsere Segeltaschen waren zu Bersten voll. Bruno’s Blick liess verraten, dass er mit diesem Gepäck das zu vermeidende Ansteigen des Leistungsgewichts nicht mit richtiger Fröhlichkeit quittieren konnte.

Wir starteten noch unter Maschine Richtung Lindau. Die Anzahl der uns umgebenden Schiffe nahm stetig zu und die Wolken aus Westen wurden immer schwärzer. Die Stimmung an Bord war fröhlich, kontrolliert und diszipliniert. Ein leichtes Windchen veranlasste uns, das Gross zu setzen und die Maschine still zu legen. Als dann die ersten Regentropfen ( richtig grosse) fielen, verwandelte sich die Mann-Frauschaft in einen bunten Haufen von farbigen SeglerInnen im für das Segeln typischen Oelzeug. Mit den Regen kam auch der Wind und die Rauschefahrt durch die über 300 teilnehmenden Schiffe konnte beginnen. Aufmerksamkeit der ganzen Crew war gefragt. Unser Skipper Bruno cruiste locker und überlegt durch die Masse, als ob er das ganze Jahr nichts machen würde, als Rundum’s zu segeln. Endlich knallte es und der Start-Countdown begann. Es herrschte höchste Konzentration an Bord. Die Frauschaft hielt Abfender-Fender für allfällige Kollisionen bereit und verkündete lauthals die bekannten „Gib Raum“-Rufe.

Sommertraum

Bruno legte einen Hammer-Super-Mega-Start hin und das überlegte Zupfen an Schoten, Holepunkten und das Ausfieren der mittlerweile einfallende kräftigen Böen-Drücker katapultierte die Caiprinha auf Rumpfgeschwindigkeit Richtung Romanshorn. Und immer noch schüttete es wie aus Kübeln. Trotz Südwester in meinen Nacken einfallende Sturzbäche vom Grosstuch katapultierte meine Vorstellung von angenehmem Segeln ins völlige Konträr. Rücken und Bauch fühlten sich etwa so an, wie ich es von meinem Nasstauchanzug her noch im Hirn abgespeichert hatte. Ich verstand jetzt alle Männer, die da vom Wettergott den Tipp bekamen, bei der „Operation Rundum“ zu klemmen. Wir machten jetzt ganz schön Speed und Felicitas und Vreni bestätigten vom Kartentisch her, dass wir gemäss Christian‘s Plotter auf dem direktesten Weg Richtung Wendeboje Romanshorn voraus waren. Der erste warme Schluck Bouillon erinnerten Bruno und mich kurz an äusserst unangenehme militärische Wetter-Erfahrungen bei der Artillerie, bzw. Infanterie.

Das warme Flüssige trocknete zwar nicht, aber wärmte immerhin. Irgendwie fühlt man sich ein bisschen wie so ein Hero in einem Amifilm. Oder wie ein Scott oder Amundsen. Was so nasses Oelzeug und eine heisse Bouillion in einem so für Abenteuergefühle auslöst, das ist schon fantastisch. Und Adrenalien ist allemal dabei. Das spürte auch unsere Frauschaft. Frau empfand zweifelsohne das Abenteuer genauso imposant. Die Mannschaft kriegte das in immer wiederkehrenden Angeboten von Süssem, Salzigem, Heissem, Kaltem, Flüssigen oder Festem zu spüren. Mit einem Nein zu solch fürsorgerischem Handeln zu antworten, wäre einer Beleidigung nahe gekommen.

Mittlerweile hatten wir den Genacker oben, die Boje beim Eichhorn vor Konstanz gerundet. Und immer noch schüttete es wie aus Kübeln. Die mitgeführten wasserdichten Taschenlampen zu Erleuchtung der Segelnummer hielten trotz immer noch strömendem Regen durch. Nach 2-fachem Vorsegelwechsel kam nun die Wendemarke vor Überlingen in Sichtweite. Ein riesiger Knäuel von Schiffen um die Boje erforderte präzises Steuern und Bruno’s beherzte und coole Entschlossenheit, auf Steuerbordbug zügig auf die Boje zuzuhalten und sich an den auf backbord uns Entgegenkommenden (lauter „Gib Raum-, Gib Raum“-Schreiende) vorbei zu schleichen. Eine schnelle, präzise Halse verwandelte uns zu lauter „Gib-Raum“-Schreienden und alsbald entkamen wir dem sich nun auflösenden Schiffpulk in Richtung Unteruhldingen, Meersburg. Und immer noch regnete es. Weiterer Segelwechsel war angesagt und langsam wurden Wind und Regen weniger.

Sommertraum

Mit stoischer Gelassenheit, wie es eben nur Bodenseesegler kennen, kämpfte die ganze Rundum-Flotte um jeden Meter un d Müdigkeit. Gegen Mittag lagen wir vor Madagaskar, äh………., Langenargen und die Geduld aller Crew’s wurde arg strapaziert. Das Oelzeug konnte jetzt zum Trocknen aufgehängt unjd trockene Unterhosen konnten montiert werden. Schwache Winde brachten uns bis kurz vor die Ziellinie und auf der letzten ¾ Meile legte sich die Caipirinha nochmals auf die Steuerbordbacke und rauschte mit einer müden aber glücklichen und stolzen Besatzung über die Ziellinie. Fazit: Eine Teilnahme als Mannfrauschaft an der Rundum schweisst zusammen, fördert die Seemannfrauschaft, die kameradschaftliche Bindung, die eheliche Beziehung, das Selbstvertrauen, die Segelerfahrung und die Erkenntnis, dass es nun wirklich Zeit ist, mal wieder „Geld für’s Böötle“ auszugeben und sich ein neues Oelzeug anzuschaffen.

An dieser Stelle möchte ich unseren Frauen ein ganz tolles Lob und Dankeschön aussprechen. Es ist nicht jeder Frau’s Sache, eine ganze Nacht lang im Vollregen durch die Nacht zu segeln und dabei auch noch zwei Männer zu unterhalten und zu verwöhnen. Was sind Bruno und ich doch für Glückpilze.

Rorschach, im Juli 2016, Hampi Diem


Sommererlebnisse 2016

Sommertraum

Sommertraum Bild: Hanspeter Diem


Gelebte Seemannschaft

Gerade als wir im Hafen "Altnau" angekommen sind und mit unserem Boot angelegt hatten, sahen wir, dass es bei einem Schiff so richtig dampfte...

Dampfschiff

... dass dieser Dampf nicht etwas bedrohliches darstellte, konnten wir bei näherer Betrachtung sehr schnell feststellen...

Dampfschiff

... unglaublich, hier handelte es sich um ein noch voll funktionsfähiges Dampfschiff. Wir wurden als ganze Familie einfach spontan für eine kleine Rundfahrt eingeladen...

Dampfschiff

...mit ca. 6 Bar Druck und 3 Knoten Fahrt wurden wir sogar zu einem Appenzeller eingeladen...

Dampfschiff

...ganz herzlichen Dank für diesen spontanen Ausflug an die Familie Badertscher aus Altnau. Mit herzlichen Grüssen vom St. Gallischer Yachtclub Rorschach, die Mansers


Frischlingsevent SGYC 11.06.16

Frischlingsparty

Nach sehr unschönen Prognosen öffnete sich just am Samstag-Nachmittag über dem Bodensee das auf dem Radar angekündigte Schönwetterloch. Mehr als 20 Clubmitglieder wurden beim Kornhaus im Hafen Rorschach von den zahlreichen Frischlingen begrüsst und mit hilfreichen Namensetiketten markiert. Beim Tretboot-/Pedalo-Vermieter gleich um die Ecke wurde ein Apéro gereicht, und einigen von uns schwante angesichts der geputzten und mit Liegestühlen versehenen Schwimmgeräten im Hafen schon Böses. Ruth Gerig-Wild, diesjähriger Oberfrischling, Ursi Schmucki und ihre Frischlings-Gefährten gemahnten angesichts des sich schon wieder leicht bedeckenden Himmels zur Eile und luden zum nicht mehr zu vermeidenden Besteigen dieser Schwimmkörper ein mit dem Auftrag, möglichst ohne grössere Umwege den glücklicherweise nicht allzu weit entfernten Segelhafen und damit das einladende Clubhaus anzusteuern. Allerdings stand dieser „Schlag“ auf freiwilliger Basis, und einige weise Clubkameraden zogen währenddessen den wunderschönen Spaziergang auf der vertrauten Uferpromenade bis hin zum Clubhaus der Mühsal des Tretens vor.

Wir aber, die Tretenden, die wir schon bei der Hafenausfahrt Kornhaus unsere Wadenmuskeln spürten und kurz vor der Hafeneinfahrt zum Segelhafen auch noch mit einigen Regentropfen beglückt wurden, - uns blieb nach der sicheren Ankunft wenigstens die Genugtuung, Unvergessliches geleistet zu haben. Danke denjenigen, die danach noch der Bitte der Organisatoren entsprochen und die Tretmühlen wieder zurück in den Kornhaushafen verholt haben. Unter der Pelerine im Clubhaus wurden wir daraufhin von den Frischlingen trefflich bewirtet. Ein Grill trat in Aktion, feine St. Galler-Bratwürste und leckere hausgemachte Salate verschiedenster Machart fanden problemlos ihren Weg zum Endverbraucher. Tranksame wurde aufgefahren und beflügelte die Stimmung, und den immer noch Hungrigen stand sogar noch die Möglichkeit zu Süssem und Kaffee offen.

Es wurde ein sehr gemütlicher Spätnachmittag, ganz in der Tradition des SGYC, und allen Frischlingen sei dafür herzlich gedankt.

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Ansegeln 2016

Ansegeln 2016, aus persönlichem Blickwinkel

Als am 13. April die Einladung von Sepp zum Ansegeln eintraf, reagierte ich euphorisch. Fussach, ohnehin einer der Favoriten von Margrit und mir, die Erinnerungen an das letztjährige Absegeln mit dem Nachtessen im Fischerstüble, der Rückweg am anderen Tag unter Breezer, und jetzt wieder da beginnen, wo wir letztes Jahr aufgehört hatten. Die Vorfreude war gross, obwohl die Aussicht auf einen Solotörn, - Margrit hatte einen ganztägigen Event ihres Serviceclubs im Kalender und beabsichtigte, mit ÖV und Taxi in den Fussacher Hafen anzureisen-, dieser Vorfreude einen kleinen Dämpfer aufsetzte. Aber Sepp erhielt umgehend meine Anmeldung.


Der Langzeitwetterbericht, - www.accuweather.com -, zeigte für das Wochende vom 23./24.04. zwar grauschwarze Wolken mit deutlichen Regenfäden bei frischem Wind und ungemütlich tiefen Temperaturen an. Dies nahm ich aber nicht so ernst, waren es doch noch 10 Tage bis dahin, in denen sich ja noch viel ändern konnte.
Dachte ich, denn bald sollte sich erweisen, dass ich die Präzision der modernen meteorologischen Voraussagetechnik gründlich unterschätzt hatte. Während sich die Prognosen rund um dieses Wochenende noch flexibel zeigten, hielten sich dessen grauschwarzen Wolken mit den langen Regenfäden in der Folge mit grosser Hartnäckigkeit.


Margrit und ich hatten am 18.04. bei sich auflösendem Nebel und fast glattem Wasser und mit dem wenigen Wind auf den Bug unsere frisch eingewasserte „Prenda“ unter Motor von Steinach nach Kirchberg verholt. Wir verbrachten dort einen gemütlichen Abend bei gutem Essen und einer Flasche Wein und segelten anderntags bei Leichtwind nach Langenargen und am Donnerstag nach Rorschach, und dies bei immer schönstem Wetter, wenn auch nicht ganz frühlingshaften Temperaturen. Was mich aber nicht daran hinderte, beim erstmaligen Vertäuen des Schiffes dieses Jahr bereits mein erstes T-Shirt durchzuschwitzen.


Am Freitag, 22.04. früh zu Hause nochmals der Blick auf die Wetterkarte. Die Prognosen überboten sich reihum mit drohenden Wolkenbrüchen und ungemütlichen Temperaturen für das Wochenende.
Um 09.06 dann mit schlechtem Gewissen das E-mail an Sepp mit der Bitte um Altersbonus und meiner Abmeldung vom seglerischen Teil des Ansegeln. Was wird der Präsident wohl von mir denken, er der zusammen mit Marianne am Samstag sicher schon am Mittag seine „Corum“ durch Wind und Wetter Richtung Rheinmündung steuern wird. Und vor ihnen der eiserne Bruno mit seiner Felicitas auf der schnellen Arcona womöglich schon mit geborgenen Tüchern in der Fussacher Fahrrinne auf dem Weg zu einem Liegplatz.


Um 09.08 dann die Antwort von Sepp: „Ja, das machen die meisten so......., Gruss, Sepp“. Da war er doch, dieser erwartete betont einfühlsame, bzw. leicht frustrierte Unterton, und dann das bezeichnende Wort „die meisten“, also er bestimmt wie erwartet beispiel- und heldenhaft vorneweg. Ich begann, mich auf teilnahmsvolle Kommentare vorzubereiten.


Nach einer sehr mühsamen Fahrt durch strömenden Regen trafen Margrit und ich am Samstag Abend während des Apéros in der „Schwedenschanze“ ein. Etwas 50 Clubmitglieder waren in guter Stimmung beim Gedankenaustausch. Meine schüchterne Frage an Sepp nach dem Verlauf seines seglerischen Teils des Ansegels beantwortet er mit: „Haben wir uns nicht angetan!“. Ich war schon sichtbar erleichtert, und als sich dann Bruno noch freimütig als „Schönwettersegler“ outete, war mein seelisches Gleichgewicht wieder hergestellt.


6 Schiffe hatten aber die Wetterunbill auf sich genommen und deren Skipper und Crew wurden vom Präsidenten verdientermassen geehrt und mit einer Kalorienration für die Rückfahrt aufgemuntert.


Für Margrit und mich wurde es ein sehr gemütlicher Abend bei gutem Essen und in anregender Gesellschaft, und die anschliessende, ebenso miserable Rückfahrt ins Zürcher Weinland konnte mir nichts mehr anhaben.


Niklaus Born


Info Midweek Regatta

Liebe Segelfreunde

Bald ist es wieder soweit. Am Mittwoch dem 04. Mai 2016 findet die erste Midweek Regatta vor Rorschach in diesem Jahr statt.

Der Start ist frühestens um 19.00 Uhr in der Rorschacherbucht.

Die Segelanweisungen findet ihr unter der Rubrik Programm, oder ihr bekommt sie um 18.30 Uhr beim Mehrzweckgebäude des SGYC.

Alle Jollen und Yachten sind herzlich willkommen. Neu ist in diesem Jahr:
Die Jollen segeln nur eine Runde.
Die Katamarane und die Yachten segeln wie gehabt 2 Runden.
Bahnabkürzungen kann es natürlich immer noch geben.
Einzelfrühstarts werden signalisiert, und müssen entlastet werden, sonst gibt es eine Disqualifikation.

Auf eine spannende Regattaserie freue ich mich sehr, und hoffe auf viele Teilnehmer.

Euer Wettfahrtleiter

Dani Helbling


Frohe Ostern

Ostern

Wir wünschen Euch allen Frohe Ostern

Ostern

Neues aus Cannes

SGYC Drachenteam Tachiston SUI 297 ist bereits in die Saison 2016 gestartet.

Vom 24-27. Februar 2016 fand der legendäre Drachen Grand-Prix in Cannes statt. Mit 51 Booten aus über 10 Nationen ist es die größte Grade-1 Regatta im Frühling.

In der Nacht vom Montag auf Dienstag fuhren wir : Dani Helbling, Ursi Müller, Christoph Schumacher und ich bei teilweise sehr winterlichen Strassenverhältnissen über den San- Bernadino-Mailand-Genua-Monaco nach Cannes runter.

Am Dienstagvormittag: sofort Schiff aufbauen und einwassern, vermessen, Mannschaftswiegen und Segelpläne abliefern.

Nachmittag konnten wir mit den besten Seglern der Welt ein wenig trainieren und Speed testen. Unsere Grundgeschwindigkeit und unsere Höhe konnte sich auch neben Spitzenseglern wie Laurie Smiths aus England oder auch Jochen Schümann sehen lassen. Es herrschten leichte Winde aus Nordost.

Ab Mittwochmorgen 10.30 Uhr galt es dann ernst. Erneut moderate Winde aus Nordost liessen eine schönen Lauf zu. Nach einem Superstart in Luv konnten wir frei nach StB umlegen und mit den ersten 10 Schiffen die Tonne runden. Platz 7 im ersten Lauf war natürlich super für uns.

Am Donnerstag war wieder schöner, eher leichter Wind angesagt , was erneut 2 Läufe zuliess. Mit Rang 27 im 2. Lauf und Rang 46!!! im 3. Lauf (dieser ging schon vom Start weg total in die "Hose") zeigten uns klar auf, dass hier die Lorbeeren recht hoch hängen würden. Wir konnten also nur hoffen, dass es mindestens 5 Läufe gibt und wir diesen "Ausrutscher" streichen können.

Am Freitag windmässig ein ähnliches Bild. Leichter und anschliessend mässiger Wind aus Nordost, tendenziell rechts drehend. 2 Weitere Läufe standen an. Nach sehr mässigem Start konnte wir uns mit einer Super-Mannschaftsleistung von Dani Helbling und Christoph Schumacher wieder auf Platz 20 vorarbeiten. Der 5. Lauf begann auf der Leeseite der Startlinie mit einen Traumstart. Speed und Höhe: Es passte einfach alles. Wir konnten immer mit den ersten 10 Schiffen voll mithalten und auf der Zielkreuz noch einen leichten Rechtsdreher zu unseren Gunsten ausnützen. Rang 5 !!!! war ein absolutes Topergebnis in diesem Weltklassefeld. Unser Gesamtrang 14 bei den Profesionals und unser Rang 3 bei den Amateuren war ein erstes Highlight dieser Saison.

Am Samstag war Sturm angesagt und keine weiteren Regatten mehr möglich. Bei über 30 Knoten Wind den Mast im Hafen zu legen, war das schon eine grosse Herausforderung. Nun können wir guter Dinge nach Thun fahren und sind sicher, dass das neue Material auch schnell ist.

Nur mit einer Crew wie wir sie aus dem SGYC rekrutieren können, sind solche erfolgreichen Ausflüge überhaupt möglich. ( Schumi ist ja auch ein halber SGYC-ler -:)

Mit bestem Dank an meine Crew : Daniel Helbling und Christoph Schumacher

Im März 2016 Norbert Stadler SUI 297

Rangliste Eindrücke

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